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WER ICH BIN

Wer ich bin

Ich heiße Sofie Geisel, bin 50 Jahre alt, Mutter von drei Söhnen und Frau eines Musikers. Ich habe Politik studiert und arbeite seit 15 Jahren für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Dort bin ich Mitglied der Hauptgeschäftsführung und als Geschäftsführerin eines Tochterunternehmens für 100 Beschäftigte und 19 privat-öffentlich finanzierte Projekte verantwortlich.

Sofie Geisel mit ihrer Familie
Sofie Geisel mit einem ihrer Söhne

Warum ich OB werden will

An der Spitze einer Stadt zu stehen ist für mich eine der schönsten Aufgaben in der Politik, die ich mir vorstellen kann. Politik im kommunalen Raum ist direkt und nah dran. Für mich ist sie vor allem Moderationsaufgabe. Gerade in einer Zeit, in der Demokratie in Frage gestellt wird und ich als Mutter gefragt werde, warum Demokratie dabei versagt, die Lebensbedingungen künftiger Generationen zu sichern. Hier für Verständlichkeit, Verständigung und Verständnis zu sorgen, aber vor allem dafür, dass verantwortliche Entscheidungen möglich werden – dafür brenne ich.


Was ich mitbringe


In den unterschiedlichen Stationen meiner Karriere habe ich gelernt, verantwortlich zu führen. Für mich bedeutet das: Zusammenarbeit im Team möglich machen, Raum für Ideen und Schwarmintelligenz schaffen. Menschen motivieren, Dinge anzupacken, sie auch mal anders zu machen. Und mit gutem Beispiel vorangehen. Führen bedeutet, Orientierung geben und Entscheidungen herbeiführen. In einer komplizierter werdenden Welt ist das Fragezeichen dabei oft wirkungsvoller als das Ausrufezeichen, Zuhören wichtiger als Rechthaben, Kompromiss und Kooperation meist besser als ein Sieg. Zum Führen gehören essenziell das Zusammenbringen, der Dialog und das Brückenbauen dazu. Das kann ich gut. Ich biete es Ihnen als Politik- und Führungsstil einer neuen OB an.


Sofie Geisel im Gespräch bei einer Veranstaltung
Sofie Geisel mit Zarifa Ghafari, bis 2021 eine der beiden weiblichen Bürgermeisterinnen in Afghanistan

Was mich dabei besonders motiviert


Mich motiviert die Chance, das was ich gelernt habe, für eine Aufgabe zu nutzen, in der man das Interesse aller Bürger*innen im Blick und abzuwägen hat. Die Überzeugung, dass Demokratie (und übrigens auch die Gleichstellung der Geschlechter) davon lebt, dass sich Menschen engagieren und dazu auch das passive Wahlrecht nutzen. Und dass Tübingen nach 16 Jahren ein Wechsel vor allem in Sachen Kommunikations- und Politikstil gleichwohl gut tun könnte.

Was mich mit Tübingen verbindet

Tübingen gehört zu den schönsten Orten dieser Republik und ist für mich ein Stück Heimat: In den 90er Jahren habe ich hier mit Studium und Berufseinstieg eine sehr prägende Zeit verbracht. Meine Eltern kommen aus der unmittelbaren Nähe, mein Vater ist hier geboren und die schwäbische Alb ist für mich ein Sehnsuchtsort.



Sofie Geisel mit der Tübinger Stiftskirche im Hintergrund
Sofie Geisel mit ihrem Mann

Was mich prägt

Mein innerer Kompass ist durch mein Elternhaus geprägt. Dort haben das Christentum und der Protestantismus, die Sozialdemokratie und der Liberalismus eine Rolle gespielt. Die Kirche und die SPD sind Organisationen, denen ich die Treue halte, wohlwissend, dass Treue auch gelegentlich Distanz aushält.


Respekt und Nachhaltigkeit sind für mich dabei zentrale Werte. Und die richtige Balance zwischen Mut und Demut, die ich in der Politik gelegentlich vermisse.