Header-Bild Wofür ich stehe Header-Bild Wofür ich stehe

WOFüR ICH STEHE

Es geht um
Dialog und Respekt

Mich begeistert, dass Tübingen eine engagierte Stadt ist. Die Menschen hier wollen die Zukunft ihrer Stadt mitgestalten und engagieren sich für sie – in Vereinen, Initiativen, auch jetzt bei der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. Klar: Engagement und Mitgestaltung geht aber nicht immer ohne Konflikte. Das hat man bei der Entscheidung über die Stadtbahn gesehen.  


Mein Angebot ist ein neuer Politikstil für die Stadt. Ich möchte Tübingen zum Ort eines Dialoges machen, in dem Beteiligte generationen- und milieuübergreifend ernstgenommen werden. Gerade auch die, die gelegentlich zu wenig gehört werden.


Dialog allein kann nicht alle Konflikte beseitigen und Probleme lösen. Aber: Dialogkultur kann helfen, Eskalationen und Verletzungen zu vermeiden. Sie ist die Voraussetzung, dass das Ringen um die besten Lösungen im gegenseitigen Respekt zu einem guten Ergebnis führt. 


Sofie Geisel im Gespräch
Sofie Geisel blickt freundlich in die Kamera

Es geht um
nachhaltiges Wirtschaften

Von nix kommt nix – heißt es im Schwäbischen. Übersetzt heißt das für mich auch: Ohne eine gut aufgestellte Wirtschaft kann eine Stadt weder Zusammenhalt schaffen noch eine gute Infrastruktur. Ich will deshalb dafür sorgen, dass Tübingen sinnvoll wachsen kann. So dass die Menschen heute, aber eben auch künftige Generationen hier gut leben und arbeiten können.  


Dabei gilt für mich: Wirtschaft ist vielfältig. Spitzentechnologie ist zentral, aber genauso Industrie, Handwerk, Handel und Gastronomie. Sie alle brauchen gute Rahmenbedingungen. Und sie brauchen Fachkräfte, die in Zukunft häufiger aus dem Ausland kommen werden als bisher. Vor allem aber spielt Kooperation eine große Rolle: Kooperation, die in Co-Working-Spaces entsteht, aber ebenso zwischen Gebietskörperschaften, die sich im Standortwettbewerb gemeinsam erfolgreicher behaupten als einzeln. 


Es geht um
bezahlbares Wohnen und Teilhabe

Ich bin froh, in einem Land zu leben, dem Lebenswelten, Kulturen und Identitäten vielfältig sein dürfen. Aber mich besorgt, dass gleichzeitig soziale Ungleichheit wächst. In Tübingen wird das besonders beim Wohnen deutlich. Für viele ist es unbezahlbar geworden. Und: Auch im wohlhabenden Tübingen leben Kinder in Armut und ältere Menschen in Einsamkeit.  


Solchen Entwicklungen will ich gegensteuern. Wohnen muss auch für Menschen mit kleinem Einkommen erschwinglich sein. Deshalb braucht es mehr sozialen Wohnungsbau und ein neues Baugebiet im Saiben. Und ich will dafür sorgen, dass Teilhabekultur und Solidarität zum Markenzeichen der Stadt werden: Zwischen Alteingesessenen und neu Hinzukommenden, zwischen Generationen, Kulturen und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Dafür will ich mich für Begegnungsräume in den Stadtteilen und die Umsetzung des Aktionsplans „Tübingen inklusiv und barrierefrei“ engagieren.  

Sofie Geisel im neuen Güterbahnhofsviertel
Sofie Geisel im Grünen


Es geht um
Klimaschutz


Tübingen hat sich verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden. Als Mutter von drei Friday-for-future-Aktivisten sage ich dazu: Genau richtig! Aber ich weiß auch: Die Stadt muss dieses Ziel in den nächsten Jahren in konkrete und messbare Beschlüsse gießen und umsetzen. Es geht auch um neue Vorschläge im Verkehr.  


Angesichts rasant steigender Energiepreise kommen viele Familien und Pendler an ihre finanziellen Grenzen. Harte Auseinandersetzungen um den richtigen Weg zur Klimaneutralität sind vorprogrammiert. Für mich ist klar: Die Energie- und Verkehrswende braucht einen anspruchsvollen Masterplan, der fortentwickelt und umgesetzt werden muss. Es braucht aber auch mehr Zusammenarbeit mit anderen engagierten Kommunen und Regionen – und eine Stadtgesellschaft, die mitmacht, weil sie sich mitgenommen fühlt. 


Es geht um
Kultur und Sport


Mir gefällt die Idee, eine Stadt mit einem Gehirn zu vergleichen: Je vernetzter umso klüger. Je mehr Orte eine Stadt zu bieten hat, die Menschen zusammenbringt und begeistert, umso besser. Kunst, genauso wie Sport und Brauchtum schaffen solche Orte und zugleich Lebensqualität, Bildung, Identität, Teilhabe und Sinn. Das, was man „Daseinsvorsorge” nennt.


Tübingen ist reich an solchen Orten. Und an Menschen, die sich darum kümmern. Dass das finanzielle Handtuch, auf dem die in Kultur und Sport Engagierten sitzen, immer zu kurz ist, weiß ich. Doch Spitzensport oder Hochkultur gegen Breitensport oder Soziokultur auszuspielen, bringt nichts. „Spitze“ und „Breite“ brauchen sich gegenseitig und bedingen einander. Auch hier sind (gerne auch ungewöhnliche) Kooperationen wichtig.


Genau das zu befördern, wertzuschätzen und Vielfalt von Kultur, Sport und Brauchtum zu ermöglichen, ist für mich eine Herzenssache. 


Sofie Geisel auf einem Sportplatz